Das Neckartal im Heilbronner Land

Besigheim Die Kleinstadt bietet eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder Süddeutschlands. Die Stadt- mauern sind fast komplett erhalten. Sehenswert ist die gotische Kirche, die malerische Altstadt mit ihren Gassen, den Fachwerk-häusern, dem Marktplatz und dem Rathaus.
Kirchheim am Neckar Die Gemeinde gehört zum Landkreis Ludwigsburg. Die direkt am Neckar gelegene Weinterrasse wird von Mitgliedern der WG Stromberg-Zabergäu bewirtschaftet.
Neckarwestheim Durch die hohen Gewerbe- steuereinnahmen des Kernkraftwerksbetreiber EnBW ist der Ort eine der reichsten Gemeinden im Landkreis Heilbronn. Das Schloss Liebenstein aus dem 12. Jahrhundert wird heute als Restaurant und Hotel genutzt.
Gemmrigheim Die Gemeinde liegt am Neckar zwischen Ludwigsburg und Heilbronn. Einige Fachwerkhäuser und das Besigheimer- und Ottmarsheimer Tor sind sehenswert.
Lauffen > Die Geburtsstadt Hölderlins liegt etwa 8 km südlich von Heilbronn am Neckar, in den hier die Zaber einmündet. Auf dem ehemaligen Kloster- gelände befindet sich nahe des Flüsschens Zaber eine Hölderlin-Gedenkstätte. Bei einem Stadtrundgang kann man historische Gebäude kennenlernen. Die Burg aus dem 11. Jahrhundert, das Alte Heilbronner Tor, die Alte Kelter von 1568, das Erker- haus aus dem Jahr 1651 und die Regiswindiskirche. Im Museum im Klosterhof werden Ausgrabungsfunde gezeigt. Seit der Römerzeit wird in Lauffen Weinbau betrieben. Über 40 Hektar terrassierte Steillagen werden bewirtschaftet.
Nordheim > Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Nordheim und Nordhausen. Sehenswert ist das alte Rathaus in Nordheim. Entlang des Katzentalbachs stehen moderne Skulpturen. Nordhausen ist eine Neugründung aus dem Jahr 1700 für vertriebene Waldenser aus dem Piemont.
Untereisesheim Die selbständige Gemeinde liegt nördlich von Obereisesheim links des Neckars. Der romantische Mühlbachsee wurde im Zuge der Flurbereinigung als Hochwasserrückhalt geschaffen.
Bad Friedrichshall > Die Stadt entstand durch den Zusammenschluss der Orte Kochendorf und Jagstfeld. Eine besondere Attraktion in ist das Besucherbergwerk. Ein Förderkorb bringt die Gäste in 180 Meter Tiefe. Sehenswert sind auch das Schloß Lehen, das Grecken- Schloß, das alte Rathaus von 1597 und der alte Bahnhof in Kochendorf.
Bad Wimpfen > Die Kurstadt liegt am linken Ufer des Neckars. Man unterscheidet zwei Teile, das ältere, direkt am Neckar gelegene Wimpfen im Tal und das etwas westlich davon auf einem Hügel gelegene Wimpfen am Berg, wo sich die Stauferpfalz und das Stadtzentrum befindet. Die Stauferpfalz ist die größte erhaltene Kaiserpfalz nördlich der Alpen. Im 13. Jahrhundert wurde das Wahrzeichen der Stadt, der 58 Meter hohe Blaue Turm errichtet. Weitere erhaltene Bauten sind die Pfalzkapelle, der Rote Turm, das Steinhaus und das Schwibbogentor. Der Wimpfener Talmarkt wird seit 965 begangen und gehört zu den traditions- reichsten Marktveran- staltungen Deutschlands.
Gundelsheim > Die Deutschordensstadt liegt im nördlichen Landkreis Heilbronn, am rechten Ufer des Neckars. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde das Schloss Horneck errichtet. Der Weinort ist bekannt für die Steillage Himmelreich. Der durch meterhohe Mauern gekleidete Felsvorsprung am Michelsberg ist die steilste bewirtschaftete Weinlage in Württemberg. Auf der gegenüberliegenenden Neckarseite blickt die Burg Guttenberg auf das Neckartal herab. Die dort befindliche Greifenwarte ist ein beliebtes Ausflugsziel.
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